Eigentlich nichts neues.

Eigentlich ist es nix neues aber man muss die Menschen doch immer wieder dran erinnern. Momentan ist es sogar hip, Das macht es leichter, doch sollte es eigentlich nicht selbstverständlich sein?

Wovon ich rede? Müllvermeidung!

Die Meere ersticken im Müll, täglich gibt es neue Botschaften über Müllflächen in irgendeinem Meer. Mittlerweile sollen die Plastikteppiche die Größe von Frankreich haben. Neulich hat ein Forscher einen Tiefseetauchgang gemacht und in 10.000 Metern Tiefe im Marianengraben Plastikmüll gefunden.

Wenn man sich überlegt, wie wir mit unserer Welt umgehen, dann kann einem schon schlecht werden.

Statt es hier zu recyceln schicken wir den Müll in ferne Länder. (In den letzten Jahren lag die tatsächliche Recyclingquote in Deutschland gerade mal bei 17,3%, der Rest wird verbrannt oder exportiert. Quelle: Grüne-Bundestag) Die Philippinen haben vor kurzem 69 Überseecontainer nach Kanada zurückgeschickt, weil sie nicht als Müllhalde der westlichen Welt enden wollen. Andere Länder nehmen den Müll gegen Geld ab und verklappen diesen einfach im Meer. Und wir wundern uns über Microplastik im Fisch?

Anstatt den Müll zu verbrennen oder durch die Welt zu schicken könnten wir diesen doch auch einfach vermeiden.

Jetzt denkt gleich wieder jemand, was kann ich denn an der Sache ändern, doch wenn 10 Millionen ichs etwas ändern, dann macht das schon ein riesiges Ergebnis.

Und wenn man mal genau hinsieht, dann merkt man auch, wie viel Macht wir ichs in diesem Konsumland haben. Seit NoWaste, wie es heute so schön heißt, in ist, seit dem gibt es in Supermärkten Mehrweggemüsenetze. Einige, meist private Supermarktbetreiber haben angefangen Ihre Frischewaren in selbst mitgebrachte Schalen zu füllen. Ein Spül- und Waschmittelhersteller nutzt recyceltes Plastik zur Herstellung der Verpackungen und es gibt sogar wieder Zapfstationen für Milch.

Alles kleine Schritte in eine richtige Richtung.

Auch ich versuche Müll zu vermeiden, es fällt mir nicht immer leicht und auch ich sündige das eine oder andere mal. Aber es funktioniert in kleinen Schritten.

Meine Lebensmittel kaufe ich regional, nach Möglichkeit in Bioqualität und auf dem Wochenmarkt. Ich habe meine Gemüsenetze dabei, Schalen für die Wurst und einen Einkaufskorb. Eigentlich nicht viel Aufwand, aber es spart so einiges. Nur durch diese paar kleinen Maßnahmen fallen bei mir 2 Säcke Plastikmüll weniger an im Monat. Wo wir vorher 1-1,5 Säcke in der Woche hatten, reicht heute ein Sack für 14 Tage.

Duschgel habe ich durch Seife ersetzt und meine Rasiercreme habe ich im Glas statt in einer Sprühdose. Ich benutze Rasierseife und Pinsel.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die helfen etwas zu tun, Müll zu vermeiden und damit die Welt vielleicht ein kleines bisschen sauberer zu machen.

Natürlich ist der Biowochenmarkt etwas teurer als der Discounter, aber ich spare das Geld auf anderen Wegen wieder ein. Zusammen mit meiner Lieben Frau mache ich einen Speiseplan für die Woche und wir kaufen dann nur das, was wir wirklich brauchen. Eine Paprika, statt 3 in der Plastiktüte, 500g Kartoffeln, statt 2,5 KG im Plastiknetz und auch nur 375g Hackfleisch statt der 500g in der Plastikschale mit Schutzatmosphäre. Das spart nicht nur Geld und Plastikmüll, auch Lebensmittelreste gibt es kaum bis keine und so muss ich auch da nix wegschmeißen. Außerdem kauft man auf dem Markt häufiger Saisonales, was dann meist auch gerade günstig ist.

Und sind wir doch mal ehrlich, ein Menü bei einer der großen Fastfoodketten kostet 8-9 €, da liege ich meist weit drunter. Das einzige, was es mehr kostet ist ein bisschen Zeit, dafür hab ich mit meiner Frau viel Spaß beim gemeinsamen kochen.

Wie spart Ihr Müll? Habt Ihr Ideen?

Ich bin neugierig…

Bleibt Ihr es auch…

Euer Olfork


Ein Gedanke zu “Eigentlich nichts neues.

  1. Das stimmt – es ist so einfach !!! Viel einfacher als man glaubt. Ich muss mich wieder zu diesem Thema melden 😅 wir machen auch einiges, vor allem im Lebensmittelbereich. Wir kaufen nichts mehr im Plastik. Manchmal jammern die Kids nach Chips, dann gibt es Brotchips aus dem
    Ofen. Ich suche immer noch nach Alternativen in Hundefutter- Bereich. Bambus – Zahnbürsten und Zahntabletten, alles andere läuft über die Seife ( Body Lotion / Shampoo / Körper waschen ) wenn ich eine spezielle Kur für Haar brauche, recherchiere ich : Olivenöl oder Kokosöl / schwarzer Tee / usw . Für alles, was uns so wichtig, aber im Plastik verkauft wird, habe ich Alternativen gefunden. Es reicht nur sich einmal Zeit nehmen und überlegen: was brauche ich und wie kann ich es plastikfrei machen, damit weniger Müll entsteht im Meer & in der Umgebung usw. als frischer Hundebesitzer bin ich auch über Müll in Parks & in den Wäldern erschrocken, es ist so viel !

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