Ein Kommentar zu Anderssein von Freudenwege

Auf einem anderen Blog, dem ich folge und dessen Beiträge ich gerne lese ging es vor kurzen darum Andersein zuzulassen. Der Blog heißt Freudenwege und den Link zu diesem Beitrag findet Ihr hier, damit Ihr wisst wovon ich schreibe. 😉

Der Beitrag ließ mich nicht mehr los und ich musste lange darüber nachdenken. Andersein ist für mich so eine Sache, eine total positive.

Anderssein wem gegenüber eigentlich? Also ich meine, wenn einer anders ist, muss dann wer anders normal sein, oder ist der dann nur anders als ich?

Viele Leite versuchen anders zu sein, es zieht sie in Subkulturen, wo sie dann aber letztlich doch wieder „normal“ sind. Also Anderssein um dazuzugehören?

Oder sie versuchen immer alles anders zu machen als die anderen, nur um dann zu merken, oder auch nicht, dass es andere gibt, die es genauso machen und sie dann garnicht mehr anders sind.

Ich denke, jeder sollte so sein wie er ist und damit ist er auch ein bisschen anders, oder einfach individuell.

Ich muss bei dem Wort immer an das gleichnamige Lied von Eric Fish denken.

Anders Sein und anders scheinen,
Anders reden und anders meinen,
Alles loben, alles tragen,
Allen schmeicheln, stets behagen.

Für mich treffen es diese Zeilen sehr gut. Denn wenn man sich selbst treu bleibt, dann darf man auch anders sein.

Manche Menschen sind auch für uns einfach anders, sie sind dunkelhäutig, sprechen andere Sprachen, haben andere Orientierungen, sind ein bisschen verrückt oder haben die eine oder andere Behinderung. Ich versuche mir dann immer zu sagen: Na und.

Zugegeben, das klappt nicht immer und natürlich hat jeder seine Vorurteile gegenüber anderen, gegenüber dem Anderssein aber wenn man dann darüber nachdenkt und sich mal selbst ins Gewissen redet merkt man, so anders sind die doch garnicht. Eben!

Und wieder zum Text von Eric Fish.

Anders Sein kann auch bedeuten,
Sich nicht jedes Mal zu häuten,
Wenn der Wind sich einmal dreht,
Schmerzhaft ins Gesicht Dir weht!
Nach dem eig’nen Weg zu suchen,
Auch einmal für and’re bluten!
Nicht die Augen zu verschließen,
Und den Gegenwind genießen!

Danke an Freudenwege für den Beitrag und die Gedanken dazu.

in diesem Sinne,

Bleibt neugierig…

Euer Olfork


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