Wie alles begann…

Es war einmal in einer kleinen Stadt in der Nähe von….

Ne Spaß beiseite, dies soll kein Märchen werden. Aber als ich 2005 aus dem Schaumburger Land nach Hannover zog, ließ das Spielen doch immer stärker nach, einige Abende verbrachte ich zwar bei Freunden in der gerade mal 40km entfernten Heimat, aber irgendwie wurden diese Abende mit der Zeit weniger. Mein bester Freund zog später dann nach Osnabrück und unser dritter Mann Richtung Bonn und schon war es rar geworden um die schönen Laber- und Spieleabende. Unsere Wohnung bot auch nicht unbedingt den Platz für eine große Platte und irgendwie fehlten mir auch die Mitspieler in Hannover.

Es kam eine größere Wohnung, und dank Herrn Zuckerbergs Erfindung auch der eine oder andere Kontakt zu anderenSpielern in der Gegend. Auch einen großen Club gab es hier, einen, den ich immer mal besuchen wollte, aber die offenen Spieletage waren immer Sonntags und Sontags war doof! Das Wochenende gehört der Familie und den engen Freunden, zumindest bei mir ist das so, und daher kam ich nie dazu. Also würde weiter in Wohnzimmern und Kellern gespielt. Ich habs sogar mal im örtlichem GW versucht, aber irgendwie waren mir einige Leute dort zu skurril, außerdem wies man mich seinerzeit häufiger mal auf meine Umbauten hin und dass man diese doch nicht so gerne sehe, da zu viele Fremdteile verbaut wären. pah! Dann eben nicht! Also hatte sich das Spielen im Laden auch wieder erledigt. 2014 kam ich dann, zusammen mit ein paar anderen auf die Idee, einen Club zu Gründen, ganz schlicht, als „Freundeskreis“, alle 14 Tage Donnerstags im örtlichen Freizeitheim in Stöcken. 

Das war im November 2014.

Es lief auch alles sehr gut, wir hatten einen großen Raum, in dem wir uns alle zwei Wochen für vier Stunden zum Spielen treffen könnten. Interessanterweise sprach es sich schnell rum und wir wurden rasant mehr Leute. Anfang 2015 waren wir dann schon zwölf Mitspieler. Einige kamen neu dazu, andere gingen wieder. Einige wurden Freunde, einige trafen sich privat, jeder brachte mal wen mit und alles lief. Das einzige, was manchmal störte war das transportieren der Platten und des Geländes, aber egal, wir hatten einen Platz zum Spielen gefunden und wir trafen uns regelmäßig. 

2015 verfassten wir sogar an einem Sommerabend eine Satzung und wählten einen Vorstand, mit dem Ziel, irgendwann mal einen Verein zu gründen. 

Im Herbst 2015 sagte man uns schließlich, dass der Nutzungsvertrag zum Jahresende auslaufen müsse, da das Freizeitheim abgerissen und neu gebaut werden solle. Mist, da ging der Clubtraum in die Knie. Wohin jetzt, wieder im Wohnzimmer? Ne, das ging nicht, dafür waren wir mittlerweile zu viele. Also mussten andere Räume her. Wir schalteten sogar eine Anzeige in der Zeitung, worauf sich ein Schützenverein und eine kirchliche Gemeinde meldeten. Okay, schauen wir uns das mal an, aber es kam besser. Eine Bekannte unseres Kassenwartes hatte ein Haus in Davenstedt mit einem zur Wohnung ausgebauten Keller. Da die Deckenhöhe nicht passte, konnte sie es aber nicht als Wohnraum vermieten, aber als Clubraum. Der Preis passte auch, also nahmen wir diese Wohnung im Rebhuhnfeld in Hannover und richteten uns ein.

Alte Paletten wurden zu Tischen umgebaut und mit PVC überspannt, jeder brachte Gelände mit und wir hätten einen festen Raum zum Spielen. Jeden Donnerstag gibt es seit dem einen offenen Spieleabend. Mittlerweile gibt es zusätzlich alle 14 Tage einen Bloody Wednesday für unsere Bloodbowlliga und ab und an auch mal einen Botschaftsabend, an dem Wolsung auf dem Programm steht, denn seit Anfang des Jahres sind wir eine offizielle Wolsungbotschaft und der Olfork der Ambassador für die Region Hannover. 

Auch an Veranstaltungen hat sich so einiges getan bei und. Neben unserem Spielewochenende „Wir wollen doch nur Spielen“ welches wir in diesem Jahr zum zweiten Mal abhalten, gibt es auch noch „Spielen verbindet Menschen“ einem regelmäßig unregelmäßigen Abend, An denen wir verschiedene Einrichtungen besuchen um mit den unterschiedlichsten Menschen spielen. Dazu kommen immer mal wieder Demoabende zu diversen Spielen und gemeinsame Messebesuche. Ach ja, fast hätte ich die netten Grill und Spielabende vergessen. Jedes Jahr zu Himmelfahrt gibt Es diesen Abend, durch Zufall entstanden, wird gegrillt und bis tief in die Nacht gezockt. 

Es ist schon interessant, wie aus einer kleinen Idee in den paar Jahren etwas entsteht das sich richtig und gut anfühlt. Ein ordentliches Vereinsleben und entstandene Freundschaften, Regelmäßiges Spielen und gegenseitiges Unterstützen. 

Ich bin neugierig wo die Reise noch hingeht, auf jeden Fall freu ich mich drauf.

Guckt doch mal rum, wenn Ihr in der Nähe seid und bleibt neugierig…

DerOlfork


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