Druide müsste man sein…

Durch meinem Beruf sitze ich viel im Auto und irgendwann gehen einem die meisten Radiosender auf den Keks. vier mal am Tag die gleichen Lieder, fünf mal die identischen Nachrichten und von den nervenden Werbespots ganz zu schweigen. Irgendwann bin ich, mehr oder weniger durch Zufall, auf das Hörbuch gekommen. Gerade beim Autofahren ist es für mich echt angenehm. Viele denken immer es lenkt ab, wenn ich darüber rede, doch ganz im Gegenteil, es funktioniert super.

Ich mag spannende Bücher, gerade Fantasy- und SiFi-Lektüre ist was für mich. Vor allem aber stehe ich auf Geschichten, die irgendwie in unserer Zeit spielen, aber doch eine interne Paralelwelt bilden. Klar, Harry Potter, Harry Dresden und sowas gehört einfach dazu. Da kann man der Fantasie freien Lauf lassen und überlegen ob es vielleicht doch so etwas gibt….

Eben eine solche Parallelwelt finde ich in der Buchreihe: Die Chroniken des eisernen Druiden von Kevin Hearne. Für den einen oder anderen vielleicht schon ein alter Hut, ist doch gerade der 4. Teil auf deutsch erschienen, aber für mich eine der besten Hörbuchreihen seit langem, vor allem dank des guten Lesers, Stefan Kaminski, einem der, wie ich finde, besten Hörbuchlesern. (So viel Superlative…) 


In der Buchteihe geht es um den scheinbar jungen Iren Attikus O’Sullivan der in einem kleinen Örtchen in Arizona mit seinem Hund Oberon lebt und einen kleinen Kräuterladen führt. Doch dieser Junge Ire ist eigentlich ein über 2000 Jahre alter Druide aus Irland, der einen Deal mit der Schlachtengöttin, der Morrigain, hat und auf der Flucht vor einem anderen Irischen Gott in diesem stillen Ort lebt. 

Die Buchreihe lebt von den darin enthaltenen Personen, die einem schnell and Herzwachsen, gerade Oberon, oder auch die Anwälte Leif und Hall aber auch die immer mal wieder auftauchenden Götter, wie Cojote oder Jesus sind spaßig beschrieben, ohne dabei kitschig zu werden. 

Zwar hat jedes Buch einen Abschluss, aber es ist trotzdem eine fortlaufende Geschichte, die für mich auch stimmig ist. Ich mag den Humor, den dieser paranoide Druide hat und die Naivität seines Hundes. Für mich eine absolut hörens- oder lesenswerte  Buchreihe, bei der ich mich nach jedem Band auf die Fortsetzung freue. Und keine Angst, wer keine oder wenig Ahnung binden verschiedenen Pantheons hat, bekommt alles in einer angenehmen Weise erklärt.


Ich könnte mir auch super ein Rollenspiel in dieser Welt des eisernen Druiden vorstellen. Figuren wie Werwölfe, Hexen, Götter und andere mystische Wesen gibt es genug und sicherlich auch viele Spannende Möglichkeiten dieses in Spielform umzusetzen. 

Ich bin neugierig wie die Geschichten weitergehen,

Bleibt Ihr es auch.

DerOlfork


3 Gedanken zu “Druide müsste man sein…

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