Mein Name ist Ork, Olfork!

Und ich nehme meine Würfel geschüttelt, nicht gerührt.

Ja um Agenten geht es in dem Spiel des Jahres 2016, genau genommen um die Namen eben dieser Agenten.

Über Codenames ist schon viel berichtet und geschrieben worden worden, klar es ist das Spieldes Jahres. Ein Cooperatives Spiel, das man besonders mit vielen Leuten gut spielen kann, steht doch schon auf der Verpackung, 2-8+ Spieler. Diese teilt man dann in 2 Gruppen auf und man muss versuchen, die eigenen Agenten zu finden. Aber Moment, da steht eine 2 vorne.

Es gibt tatsächlich auch eine Zweispielervariante, und über diese möchte ich heute etwas schreiben. 

Im Zweiermodus spielt man nämlich nicht gegen einander, sondern miteinander. Der eine Spieler hat die Rolle des Tipgebers und der andere ist der Rater. Eigentlich funktioniert es fast genau so wie im Mehrspielermodus.

Als erstes legt man die 25 Karten mit den Codennamen aus und der Tipgeber erhält die Auflösungskarte, auf der genau steht, unter welchen Namen sich die roten und die blauen Agenten, sowie die neutralen und der Killer befinden. Auf demRand der Karte ist dann auch angegeben, welche Farbe gesucht werden soll.

Nun darf er einen Tip geben, dieser darf aber nur aus einem einzigen Wort bestehen und dazu gibt er noch eine Zahl an, wieviele Codenames er damit einschließt. Doch Vorsicht, die meisten Wörter sind doppeldeutig! Der Rater hat nun die Möglichkeit anhand des Tipps die eigenen Agenten zu benennen. Kommt er auf den Richtigen, darf er weiter raten, hat er einen Neutralen oder Gegenagenten ausgewählt, endet der Zug und der Name wird mit der entsprechenden Karte abgedeckt. Hat er den Killer ausgewählt, ist das Spiel vorbei, die Spieler haben verloren. Der Rater kann aber auch passen und es geht in die nächste Runde mit dem nächsten Tip. Allerdings wird nach jeder Runde ein Gegenagent aufgedeckt! Was das Team etwas unter Druck setzt, denn ist die Gegenpartei, die auch einen Agenten weniger aufzudecken hat, zuerst fertig, habt Ihr das Spiel verloren.

Für die Spieler, die es noch etwas schwieriger haben möchten, hat der Hersteller eine Sanduhr dazu gepackt, somit kann man dann auch noch ein bisschen Zeitdruck beim Tipgeber aufbauen.

Das Spiel macht auch zu zweit wahnsinnig viel Spaß und birgt einen hohen Suchtfaktor. Vor allem wird es trotz der begrenzten Zahl an Namen und Auflösungskarten nicht langweilig, denn die Kombinationsmöglichkeiten gehen ins unendliche. Jede Lösungskarte hat vier Seiten, auf die man diese stellen kann und man weiß ja auch nie welche Namenskombonationen man bekommt. Mein Daumen geht in der Bewertung dieses Spiels ganz steil nach oben.

Der Hersteller des Spiels ist die CzechGamesEdition und den deutschen Vertrieb hat der Heidelberger Spieleverlag.

Bleibt neugierig….

DerOlfork


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