Endland 

Postapokayptisch oder Nuclar-Punk


Eigentlich ein, mit viel Hingebung, gemachtes Rollenspiel, das in Eigenregie geschrieben wurde. Leider ist es nie wirklich über das Grundregelwerkes hinausgekommen.

Das erste mal bin ich vor langer Zeit 😉 im Internet auf dieses Rollenspiel gestoßen. Damals noch ein freies Rollenspiel, welches man kostenlos runterladen und bei dem mal auch ein bisschen mithelfen konnte. 

Anders als die meisten Rollenspiele in diesem Setting wurde das WARUM nie so richtig erläutert, es gab eine grobe Umschreibung dessen was passiert war und warum die Welt untergegangen ist, ner aus der Sicht der im Spiel befindlichen, sogenannten Erben. 


Die Menscheit selbst war untergegangen mit Ihr auch Ihre Götter. Nun regieren die vier bekannten Elemente plus ein neues die Welt und mit jedem Elemant wurde auch ein Volk geboren, welches Ihnen „Untertan“ ist. Das neue Element, welches sich in riesigen Monoliten entlang der Mittelachse wiederspiegelt und die Bevölkerung vor den Strahlen und dem Verwuchs schützt ist das Monolitium. Im Bereich leben die Humanes, einem Volk Humanoider, die Entlang der Mittelachse in monarchisch geführten Städten und Dörfern leben. Der Stand dieses Volkes ist als Mittelalterlich zu Beschreiben, aber ab und zu tauchen auch hier Gegenstände und Materialien, so genannte Artefakte der Alten Welt auf, die als gefährliche, aber auch höchst wertvolle Gegenstände in das Leben eingebaut werden.

Der Erde sind die sogenannten Maden gewidmet, man könnte sie auch als die Zwerge der Apokalypse bezeichnen. Sie sind kleiner als die anderen Völker und bevorzugen das Leben im Süden der Welt  in alten Bunkern und Gräben. Es sind Schatz und Wertstoffsucher, die in engen Familienclans leben und selten auf Abenteuersuche gehen. Sie sind, was die Stahlbearbeitung betrifft den Humanies überlegen, aber auf einer ähnlichen Stufe.

Im Westen leben die Aquides, das Wasservolk. Humanoide Echsen- Fischwesen, die in einer Stein- und Knochenzeit leben und durch Ihre Brutalität auffallen. Es sind mehr Plünderer, die in Clans von Ihren Stärksten geführt werden und neben Waffen auch noch mit Ihrem Gebiss oder dem Schwanz kämpfen können.

Im Norden lebt das Luftvolk der Ikarim Ein Volk aus Einzelgängern mit Flügeln, ungeschlechtlich und weiser als die anderen. Sie leben in den Bergen und reisen von dort aus auch manchmal in die Welten der Humanis.

Und im Osten, dem Land des Feuers, leben die Cerbores, ein Volk, dass wohl als das am weitesten Entwickelte genannt werden darf. Hier leben sie in den alten Stadtruinen der untergegangenen Menschheit, der Hitze und der Strahlung ausgesetzt. Artefakte und Technik sind bei Ihrnen weit verbreitet, liegt in den alten Städten doch noch viel rum. Sie heizen mit Bikes und alten Autos durch die Wüste und treiben Handel mit den angrenzenden Völkern der Humanis und Maden, zumindest, wenn sie sie nicht versklaven.

Die Welt selbst ist, 100 Jahre nach der Apokalypse, stark verändert. An Ihren Grenzen herrschen die Elemente und im inneren Not und Elent. Man arrangiert sich, man lebt und hofft in der Gemeinschaft zu überleben. Plünderungen und Kriege sind an der Tagesordnung, genau wie Mutation, hier verwuchs genannt, Krankheiten und Elend. In dieser Welt ziehen die Schatzsuchergruppen durch die Gegend und suchen nach Artefakten und Schätzen, die sich täuschen lassen.

Magie gibt es auch, hier Elementarismus genannt. Es gibt ihn in den Formen der 4 Elemente und in unterschiedlichsten Ausprägungen und Verbindungen. Nur die Gegensätze funktionieren nicht, denn dort, wo die Elemente auf einander treffen herrscht Zerstörung.

Das Regelsystem ist einfach und das Kampfsystem blutig gehalten. Man Spielt mit dem W10 und würfelt gegen Mindestwürfe, die je nach Schwierigkeit in der Höhe schwanken. Zu erst wird der Mindestwurf errechnet und von diesem wird die Summe aus Talent und Fertigkeit abgezogen. Wer verbleibende Wert ist der zu übertreffende Mindestwurf. Ganz einfach.

Tugenden und ein Teil der Fertigkeiten ergeben sich bei der Charaktererschaffung aus der Rasse und dem Beruf, wohingegen die negativen Werte entweder erwürgest oder frei gewählt werden.

Alles in allem ist es eine toll ausgearbeitete düstere Welt die mit viel Rafinesse gemeistert werden muss. Im Grundregelwerk sind auch ein paar Einstiegsabenteuer und in einer Faninitative sind noch ein paar Abenteuer entstanden, leider war auch bei diesem Magazin nach der dritten Ausgabe Schluss. Mittlerweile gibt es aber eine 3.Edition online, so dass man getrost es noch einmal versuchen kann, diese Welt zu erkunden.

Viel Spaß dabei und

Bleibt neugierig…

DerOlfork.

Links:

Endland RPG

Das Apocamag Magazin findet Ihr noch im Download bei Helden.de


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