Eine Frage des Charakters

Oder wen spiele ich denn heute.

In den vergangenen Jahren hab ich, wahrscheinlich wie viele andere auch, schon so einige Rollenspiele ausgetestet und auch schon den einen oder anderen Charakter erschaffen. Ich habe sogar noch einen Ordner mit diversen Charakteren hier rumliegen.

Jedes Mal, wenn ich wieder vor der Entwicklung eines Alter Egos stehe, stelle ich mir die Frage, wie soll ich denn sein? Wieder so wie immer? Mehr wie ich oder doch lieber mal was ganz anderes? 

Für ein gutes Rollenspiel braucht man auch einen guten Charakter. Ich stecke gerne sehr viel Zeit in die Vorgeschichte, gebe mir Mühe die Fähigkeiten dem Hintergrund anzupassen oder, wenn es mal zufällige Werte gibt, den Hintergrund eben diesen Fertigkeiten, denn da hat sich jemand richtig Mühe gegeben eine Welt zu erschaffen, ein Abenteuer zu entwickeln und dem ganzen auch noch Leben einzuhauchen, da kann man doch nicht mit einem null acht fünfzehn Helden kommen, oder gar mit so einem Superdupergigaüberhelden ohne Profil. Vor allem hängt man doch an so einem Charakter viel mehr, man wirft sich auch nicht gleich Lebensmüde in jede Schlacht, es sei den der Hintergrund ist so, man überlegt, geht vorsichtiger zu Werke und versucht seine Arbeit am Leben zu halten, so als wäre man wirklich der Held. Ich finde so sollte es viel häufiger sein.

Die Tage habe ich bei Facebook einen Eintrag gelesen, ob Frauen männliche und Männer weibliche Charaktere spielen dürfen, von mir aus ein klares JA, wenn der oder die Spieler/in es schafft sich in die Figur reinzuversetzen spricht, von meiner Seite nichts dagegen, 😉 immerhin leben wir doch in einer Gleichberechtigung, warum dann nicht mal was ausprobieren.

Bei mir geht der Hang zum Hintergrund meiner Spielfigur auch über das klassische Pen&Paper hinaus. Ich versuche auch im Tabletop meinen Figuren oder Armeen Hintergrund zu geben. Ich bin kein Freund von Killerarmeen oder -Figuren, auch wenn das heißt, dass ich gegen andersdenkende Gegner keine Change habe, so macht mir das Spiel einfach mehr Spaß und ich kann darüber hinaus meiner Figur eine weitere Geschichte hinzufügen.

Wie ist das bei Euch? Mehr Hintergrund oder Siegen um jeden Preis? Arbeit vor dem Spiel oder lieber vorgegebene Charaktere?

Ich bin neugierig,

EuerOlfork


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